Langwedel. Bereits am Sonntag ist an der Alten Aller ein elfjähriger Münsterländer-Mix beim Spazierengehen angeschossen wurden.
Verursacher könnten mehrere Jugendliche gewesen sein, die sich zur fraglichen Zeit (9.30 bis 10 Uhr) an einer Bank in Höhe der Bienenstöcke aufhielten. Als der Hund, der von einem Bekannten der Besitzerin begleitet wurde, an den Jugendlichen vorbeiging, gab es zwei laute Knallgeräusche, und der braune Münsterländer-Mix jaulte kurz auf.
Bei einer Röntgenuntersuchung hat ein Tierarzt inzwischen zwei Spitzgeschosse im Körper des Hundes festgestellt – eines davon sitzt in der Nähe der Wirbelsäule, das andere zwischen Niere und Harnblase, so dass eine Operation ein zu großes Gesundheitsrisiko für das Tier darstellt. Man hofft auf eine Gesundung ohne Operation. Allerdings sind auch durch das Röntgen schon Kosten in Höhe von mehreren Hundert Euro angefallen.
Die Polizei Langwedel hat nach einer Anzeige am Dienstag die Ermittlungen aufgenommen und sucht nun nach den Verursachern und der vermeintlichen Tatwaffe. Allem Anschein nach dürfte es sich um eine Luftdruckwaffe gehandelt haben.
Zeugen, die Hinweise zu den Tätern geben können werden gebeten, sich unter Telefon 04232/7617 an die Polizeistation in Langwedel zu wenden.