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Klobürsten-Hockey begeistert die Kinder



Achim (chb). Wer eine Klobürste nur zum Reinigen der heimischen Toilettenschüssel verwendet, ist längst nicht mehr auf dem neuesten Stand. Beim TSV Achim findet sich das Haushaltsutensil auch auf dem Sportplatz wieder - allerdings zweckentfremdet beim Geschicklichkeitsspiel. Im Rahmen der Ferienspaßaktion „Spiele ohne Grenzen“ auf dem Sportplatz am Freibad gab es am Sonnabend neben dem Klobürsten-Spiel, Gummistiefel-Weitwurf, Sackhüpfen und Speed-Stacking noch zwölf weitere Stationen.

Der Schubkarrenwettlauf zählte zu den Favoriten der Kinder.
  „So viele Teilnehmer hatten wir noch nie“, freute sich Vereinsvorsitzende Monika Wittrock gleich zu Beginn der Aktion. So zählten die 55 Helfer vom TSV Achim 110 Kinder von 4 bis 14 Jahren. Auch die Achimer Ortsgruppe des Deutschen Roten Kreuzes beteiligte sich und verarztete kleinere Blessuren der Teilnehmer.

Der TSV Achim richtete das sportliche Ferienspaßprogramm zum dritten Mal in Folge aus. Unter den junge Ferien-Athleten war auch Nicklass Stadtlander, der sich beim Schubkarrenwettlauf in die Warteschlange einreihte. „Das ist alles toll hier“, frohlockte der Siebenjährige, der da auch schon den Slalomparcours mit Wippe und Hindernis im Auge hatte.
„Nur noch das Riechspiel, dann haben wir alle Stationen durch“, erzählten Jakob und Robin und präsentierten stolz ihre Spiele-Pässe, auf denen die beiden Jungen viele bunte Stempel gesammelt hatten. Isabell und Vanessa gingen die Sache hingegen etwas ruhiger an. Nach einem anstrengenden Geschicklichkeits-Slalomlauf über Hindernisse und durch Hula-Hoop-Reifen gönnten sich die Mädchen erst einmal eine Limo. Am besten kam bei den beiden die Schokokussmaschine an. „Da gibt’s immer etwas zum Naschen“, witzelte Vanessa. Isabell zog es hingegen später noch zum Speed-Stacken.

Ihre Stempelsammlung wollen Vanessa und Isabell zu einem späteren Zeitpunkt vervollständigen. Schließlich hatten alle Ferienspaßler genügend Zeit. Denn bei den Spielen ohne Grenzen gibt es keinen Wettbewerb. „Der Spaß steht bei uns im Vordergrund“, erklärte Monika Wittrock.

Wer sich trotzdem dem sportlichen Wettstreit stellen wollte, konnte sich beim Sportabzeichen so richtig auspowern. Die Jungsportler konnten die Disziplinen Laufen, Springen und Werfen absolvieren. Nur das Schwimmen musste später im benachbarten Freibad nachgeholt werden.
 
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