Zwei schwere Unfälle innerhalb einer Stunde
Achim (chb / jme). Bei zwei schweren Verkehrsunfällen auf der Autobahn A27 zwischen der Anschlussstelle Achim-Nord und dem Bremer Kreuz wurden am Montag Nachmittag vier Personen zum Teil lebensgefährlich verletzt. Die Achimer Feuerwehr musste drei Verletzte mit Rettungsscheren aus dem Fahrzeugwrack befreien. Der Gesamtschaden wird von der Autobahnpolizei auf rund 100 000 Euro geschätzt. Die Autobahn musste für mehrere Stunden vollständig gesperrt werden. Das sorgte im gesamten Achimer Raum für starke Verkehrsbehinderungen bis in den späten Abend.
| Der völlig zertrümmerte BMW. |
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Bei dem Versuch, einem auf der Fahrbahn liegenden Reifen, den ein vorausfahrender Sattelauflieger verloren hatte, auszuweichen, ist ein 28jähriger Lkw-Fahrer am Montagnachmittag auf der A27, Richtungsfahrbahn Bremen, verunfallt. Durch das Ausweichmannöver geriet der tonnenschwere Brummi ins Schleudern und kippte auf die Fahrerseite. Dabei zog sich der 28-jährige Fahrer schwere Verletzungen zu. Für die Bergung seines Fahrzeugs, die nur mit Hilfe eines Kranes erfolgen konnte, musste die Autobahn A27 teilweise für den Verkehr gesperrt werden.
Es bildete sich ein Rückstau – mit fatalen Folgen. Der Fahrer eines mit drei polnischen Staatsangehörigen besetzten BMW erkannte das Stauende zu spät und fuhr nahezu ungebremst unter den Auflieger eines Sattelzuges. Durch den Aufprall wurden Fahrer und Beifahrer so schwer in den Trümmern ihres Fahrzeuges eingeklemmt, dass sie nur mit Mühe und unter Einsatz von schwerem Gerät von der Feuerwehr befreit werden konnten. Der im Fond sitzende dritte Insasse konnte von Ersthelfern aus dem völlig zertrümmerten Fahrzeug geborgen werden. |
Ebenso wie seine beiden Mitfahrer war jedoch auch er nicht mehr ansprechbar und konnte bislang nicht zu seiner Identität oder zum Unfallhergang befragt werden. Alle drei wurden mit schweren, zum Teil sogar lebensbedrohlichen Verletzungen in verschiedene Krankenhäuser eingeliefert. Dabei kam auch der Rettungshubschrauber Christoph 6 zum Einsatz. Die Autobahn A27 musste für die Dauer der Rettungsarbeiten bis gegen 18 Uhr voll gesperrt werden. Es bildete sich ein kilometerlanger Rückstau, Angehörige der Autobahnmeisterei richteten eine Umleitungsstrecke ein.