| Die Einsatzstelle in der Magdeburger Straße. |
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Auf einem Balkon im ersten Stockwerk eines achtgeschossigen Wohnhauses hatte sich Müll und Gerümpel entzündet. Während ein Angriffstrupp unter schwerem Atemschutz mit einem Rohr die Flammen löschte, drangen zwei Atemschutztrupps in das Treppenhaus ein. Schnell stellte sich heraus, dass die Bewohnerin nicht anwesend war. Nachdem die Flammen zügig abgelöscht worden waren, wurde die Wohnung nach Brandnestern durchsucht. „Die Rauchentwicklung war enorm“, sagt Ortsbrandmeister Thomas Köster. „Doch der Fluchtweg über das Treppenhaus blieb rauchfrei.“ Da die Brandbekämpfer auch mit einem Messgerät keine Rauchbelastung feststellen konnte, durften die Bewohner wieder zurück in ihre Wohnungen.
Aufgrund der unklaren Lage zog der Disponent der Verdener Rettungsleitstelle insgesamt 23 Rettungs- und Krankenwagen zusammen. „Wir sind mit fast 50 Sanitätern und Notärzten aus dem Landkreis Verden und Bremen im Einsatz“, sagt Holger Kohlstädt, leitender Notarzt. Die Einsatzfahrzeuge warteten aufgereiht in einer Nebenstraße auf ihren Einsatz.
Auch Bürgermeister Uwe Kellner informierte sich am Einsatzort über die Lage. “Obwohl ich nur wenige hundert Meter entfernt wohne, habe ich den Brand zuerst gar nicht bemerkt”, erzählt Kellner. “Es sah schlimmer aus, als es tatsächlich ist”, berichtet Kreisbrandmeister Hans-Hermann Fehling. |