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Sechs Ortswehren probten den Ernstfall



Achim-Uphusen (chb). Zu einem Großeinsatz auf dem Gelände der Firma Vitakraft am Bremer Kreuz rückten alle sechs Achimer Ortsfeuerwehren am Donnerstag aus. "Rauchentwicklung in einem Silo, drei Personen werden vermisst", hieß der Einsatzbefehl für die Blauröcke. Zuvor hatte der Disponent der Rettungsleitstelle Sirenenalarm für Uphusen und Achim, anschließend auch für Bierden, Baden, Embsen und Uesen ausgelöst. Mit Martinshorn und Blaulicht eilten die Einsatzkräfte zu dem vermeintlichen Großeinsatz und stellten vor Ort fest, dass es sich nur um eine Übung handelt.

Das Vitakraft-Gelände am Bremer Kreuz diente den Ortswehren als Übungsort.
  Der Einsatz wurde vom stellvertretenden Stadtbrandmeister Ralf Mühlenstedt in drei Abschnitte aufgeteilt. Zunächst galt es, drei vermisste Personen aus einem Silo zu retten. Zwei Feuerwehrmänner arbeiteten sich mit Hilfe schwerer Atemschutzgeräte durch das Treppenhaus bis in das sechste Stockwerk des Firmengebäudes vor. Hier fanden sie die vermissten Personen, die zügig in Sicherheit gebracht wurden. Anschließend konnten sich die Feuerwehrleute um die Brandbekämpfung kümmern.

Die mögliche Explosionsgefahr in dem Silo erschwerte den Einsatz, bei dem auch eine Wärmebildkamera zum Einsatz kam. Mit ihr wurde nach möglichen Glutnestern gesucht.
Zwischenzeitlich kümmerten sich die Wehren aus Embsen, Uesen und Baden um die Brandbekämpfung in der großen Werks-halle. Aus mehreren Rohren schoss Wasser in Richtung Halle, ein Übergreifen der Flammen auf andere Abschnitte des Gebäudes konnte so erfolgreich verhindert werden. Auch Achims Bürgermeister Uwe Kellner eilte nach einer Sitzung im Rathaus in das Industriegebiet, um sich persönlich bei Stadtbrandmeister Olaf Dykau über den Verlauf der Übung zu informieren. "Die Einsatzkräfte haben alles sicher und souverän gemeistert", freute sich Kellner. Außerdem betonte er, dass sich die Kameradinnen und Kameraden in ihrer Freizeit Dienst für die Allgemeinheit leisten.

Insgesamt beteiligten sich 110 Einsatzkräfte mit 19 Fahrzeugen an der Übung. Diese wurde von Stadtbrandmeister Olaf Dykau beobachtet und anschließend bei einer Manöver-Kritik in der Kantine des Vitakraft-Werks bewertet. Bevor die Einsatzkräfte den Heimweg antraten, gab es noch einen Imbiss in der Firmenkantine.

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