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Mit 200 Sachen über die Autobahn



Achim (jme). Die Beamten einer unter anderem für Geschwindigkeitsüberwachung zuständigen Verfügungseinheit der Polizeiinspektion Verden/Osterholz, die am Freitagmorgen die 120er-Zone am Bremer Kreuz überwachten, trauten ihren Augen nicht: Mit über 200 Stundenkilometern „zischte“ ein Motorradfahrer an ihrem zivilen Streifenwagen vorbei in Richtung Hamburg. Die beiden Polizisten nahmen die Verfolgung auf, konnten den rasenden Zweiradfahrer aber nur unter Einsatz von Blaulicht und Martinshorn stoppen: Es handelte sich um einen 44jährigen Finnen, der von Holland kommend auf der „Heimflug“ war. Statt der erlaubten 120 war er mit vorwerfbaren 204 Stundenkilomtern gemessen worden – Toleranzwerte bereits abgezogen, versteht sich. Für einen Deutschen Kraftfahrzeugführer wären damit ein dreimonatiges Fahrverbot und saftiges Bußgeld fällig geworden. Für den „fliegenden Finnen“ blieb es dagegen bei einer Verdoppelung des Bußgeldes. Satte 700 Euro musste er an Ort und Stelle berappen, um seine Heimfahrt fortsetzen zu können.
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