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Notlandung auf Embser Acker



Achim (jme). Ein viersitziges Flugzeug vom Typ „Beechcraft“ ist am Dienstagmittag auf einem Acker zwischen der Embsen und der Autobahn A1 notgelandet. Der allein im Cockpit befindliche 57jährige Pilot überstand die Landung unverletzt, auch seine Maschine nahm keinen Schaden. Vorsorglich war ein größeres Aufgebot von Rettungskräften zur Landestelle beordert worden.

Das Kleinflugzeug auf dem Acker (Foto: Polizei)
  Polizeilichen Ermittlungen zufolge war zunächst der Autopilot und dann die gesamte Elektronik des Flugzeuges, das in Eisenhüttenstadt gestartet war und in Rotenburg / Wümme zur Landung gehen sollte, ausgefallen, so dass sich der 57jährige Pilot sicherheitshalber zu einer außerplanmäßigen Landung entschloss. Dazu musste er das Fahrgestell der Maschine mit einer Handkurbel ausfahren. Trotz aller Widrigkeiten brachte er die Beechcraft in der Gemarkung Achim-Embsen auf einem Acker in der Verlängerung des Moorweges sicher zur Landung. Die vorsorglich alarmierte Feuerwehr Oyten, die mit 26 Mann und vier Fahrzeugen ausgerückt war, der Rettungshubschrauber „Christoph 6“ aus Bremen sowie Rettungs- und Notarztwagen aus Achim konnten unverrichteter Dinge wieder abziehen. Beamte des Polizeikommissariats Achim sicherten die Landestelle ab. Durch den Ausfall der Elektronik erlitt die Maschine der Beechcraft einen Motorschaden.
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