Langwedel. Knapp 1,8 Promille Alkohol hatte ein 52-jähriger Lkw-Fahrer aus Bad Rothenfelde intus, der am Donnerstagabend gegen 20.20 Uhr mit seinem tonnenschweren Gefährt auf der Autobahn 27 von Bremen in Richtung Hannover unterwegs war.
Hinter ihm fahrenden Verkehrsteilnehmern fiel auf, dass der Gliederzug Schlangenlinien fuhr und dabei mehrfach die Fahrstreifen wechselte. Bei einer Kontrolle an der Rastanlage Goldbach fanden Beamte des Einsatz- und Streifendienstes den Grund dafür schnell heraus.
Bei der Kontrolle schlug ihnen deutlicher Alkoholgeruch aus der Atemluft des 52-jährigen Fahrers entgegen. Ein Sofort-Test am sogenannten Alkomaten ergab einen Wert von 1,77 Promille. Daraufhin wurden eine Blutprobe und eine Beschlagnahme des Führerscheines angeordnet. Seine Auftragsfahrt durfte der Trucker natürlich nicht fortsetzen.
48 Stunden vorher hatten Beamte der selben Dienststelle auf der Autobahn 1 bei Uphusen bereits einen 29-jährigen Lkw-Fahrer aus Tschechien ertappt; der sich unter dem Einfluss anderer berauschender Mittel ans Lenkrad gesetzt hatte. Bei einer Kontrolle hatte sich der 29-Jährige auffällig verhalten, dass die Beamten einen Drogentest durchführten. Dieser verlief positiv und zeigte den vorherigen Konsum von THC-haltigen Rauschmitteln an.
Auch in diesem Fall war eine Blutprobe und die Einleitung eines Strafverfahrens die Folge. Weil der Mann in Deutschland keinen festen Wohnsitz hat, musste er eine Sicherheitsleistung in Höhe von 500 Euro hinterlassen, die die zu erwartende Strafe und die Kosten des Verfahrens abdecken sollen. Auch in diesem Fall durfte der Trucker seine Fahrt nicht mehr fortsetzen.