Achim. Die nächste Ausstellung in der Bremischen Volksbank kombiniert Fotografie und Malerei. Gezeigt werden Werke von Alexandra Senss und Anja Josefine Schanz. Die Vernissage beginnt am Donnerstag, 23. Februar, um 19.30 Uhr.
Fotografin Alexandra Senss versucht das Gesehene nicht einfach abzubilden, sondern möchte eine eigene Version des Motivs produzieren. „Gesehenes löst sich vom Gegenständlichen, wird zu Farbe und Form. Alexandra Senss hat den Punkt erreicht, an dem sie mit Licht malen kann“, heißt es in einer Ankündigung. Die Foto-Leidenschaft hat sie von ihrem Vater geerbt. In den 80er Jahren nahm sie eine Tätigkeit als Mitarbeiterin im Fotoforum Bremen auf und wurde erstmals mit Fotografie als Kunstform konfrontiert. Nach einem Studium der Bildenden Künste an der FH Ottersberg vertiefte sich dieses Interesse des „anderen Sehens“ weiter.
In den Farblandschaften von Anja Josefine Schanz bilden Momente der Kindheit ein surreales Spielfeld: rollschuhfahrende Mädchen, Bollerwagen ziehende Jungen oder schaukelnde Kinder. Die Bilder erinnern an kindliche Selbstvergessenheit und vollkommene Versunkenheit in das Spiel. Das Malerei ist für Schanz ein Spiel mit Farben, die auf Werkdruckpapier getropft, gerieben, gespachtelt, gedruckt, geschabt, abgewaschen, mehrfach geschichtet und schließlich mit Schellack versiegelt werden. Im Jahr 2008 hat sich Anja Josefine Schanz mit ihrem Unternehmen „Bildschönes & Federleichtes“ als Texterin, Illustratorin und Cartoonistin selbständig gemacht.
Die Einführung in die Ausstellung übernimmt Hans-Dieter Mahlstedt. Das musikalische Rahmenprogramm bilden Anja Josefine Schanz (Gesang) und Paco (Gitarre).