Ein Kunstwerk für Baden

Einige hundert Schaulustige verfolgten die Enthüllung. Das Kunstwerk steht auf einer kleinen Wiese an der Verdener Straße.

Ein Kunstwerk für Baden

Baden. Bereits zwei Jahre vor der eigentlichen 1000-Jahr-Feier Badens wurde am Sonntag das Kunstwerk „1000 Jahre Baden – alles fließt“ enthüllt. Es steht im Ortskern auf einer Wiese an der Verdener Straße. Ermöglicht wurde das Kunstwerk durch eine Spende der Familie Hundsdörfer.

Künstler Günter Klein aus Baden.

Künstler Günter Klein aus Baden.

„Der Künstler Günter Klein hat den für den Ort Baden so bedeutsamen Dreiklang der Wasserläufe Weser, Alte Aller und Kanal in ein Werk geformt, wie es typischer für Baden nicht sein kann. Und das vor allem, wenn man den Blick vom Badener Berg über das Urstromtal schweifen lässt und dann zu der Erkenntnis gelangt, dass das der schönste Ausblick in ganz Achim und Umgebung ist“, formulierte es Karlheinz Gerhold, Vorsitzender der Geschichtswerkstatt Achim.

Anschließend erläuterte er den Hunderten Zuschauern, warum Baden nach urkundlichen Erwähnungen in diesem Jahr 998 Jahre alt ist: „Im Jahr 1013 tritt Baden als Botegun ins Licht der Geschichte, als Erzbischof Unwan der Bremer Geistlichkeit den Hof Baden übertrug, dessen Ertrag an den Apostelfesten fällig sein sollte. Hierauf nehmen wir heute Bezug, zwei Jahre vor der 1000. Wiederkehr dieses denkwürdigen Ereignisses“, sagt Gerhold.

Günter Klein hat das Kunstwerk „alles fließt“ in Anlehnung an den griechischen Philosophen Heraklit aus Ephesos, der den Prozess des beständigen Werdens und Wandelns auf die Formel „Panta rhei“ (alles fließt) brachte, genannt. Für Günter Klein Stand das Motiv von Anfang an fest. „Die Natur hat Baden mit dem Ursprungstal der Weser reichlich beschenkt. Die Weser, der Schleusenkanal und die alte Aller machen den Charme Badens aus.

Für den Einstieg in seine Rede lieh sich Bürgermeister Uwe Kellner das Zitat von Ratsherr Christian Petritzki. „Baden ist die Perle Niedersachsens“, begrüßte er die Zuschauer. „Baden ist schon immer etwas Besonderes, und Sie wollen auch kein 0-8-15-Dorf sein“, sprach er vor der feierlichen Enthüllung des Kunstwerkes.

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