Achim. Nach einem Küchenbrand in der Feldstraße mussten am Dienstagmittag drei sieben, elf und 14 Jahre alte Geschwister mit Rauchgasvergiftungen in ein Krankenhaus eingeliefert werden.
Der 14-Jährige hatte für sich, seinen jüngeren Bruder und seine kleine Schwester Pommes Frites machen wollen und die Friteuse einen Moment lang aus den Augen gelassen. Als er in die Küche zurückkehrte, hatte sich das Fett entzündet.
Die Eltern waren zum Zeitpunkt des Brandausbruchs nicht zu Hause. Deswegen verständigte der Junge einen Nachbarn, der Schlimmeres verhinderte, indem er den Brand mit nassen Handtüchern löschte.
Die Feuerwehr Achim, die mit fünf Fahrzeugen anrückte, brauchte im Wesentlichen nur noch für Rauchabzug aus der völlig verqualmten Küche zu sorgen. Vorsichtshalber nahmen die Einsatzkräfte auch einen Teil der Deckenvertäfelung ab, um die Zwischendecke kontrollieren zu können.
Da sich das Feuer aber nicht weiter ausgebreitet hatte, hält sich der Schaden in Grenzen. Die Höhe wird von der Polizei auf 5.000 Euro geschätzt.