Küche steht in Flammen

Küche steht in Flammen

Baden. Während über dem Stadtgebiet ein schwerer Gewitterschauer niederging, wurde die Ortsfeuerwehr Baden am Freitag um 19.35 Uhr zu einem Brandeinsatz gerufen – in einem Mehrfamilienhaus an der Badener Dorfstraße stand eine Küche in Flammen.

Mit ihrem Tanklöschfahrzeug waren Badens Brandbekämpfer trotz einer baustellenbedingten Straßensperrung nach wenigen Minuten vor Ort. Zu diesem Zeitpunkt drang schwarzer Rauch aus den Fenstern im Obergeschoss. Da sich die Bewohnerin mit ihren fünf Kindern bereits in Sicherheit gebracht hatte, konnten sich die Brandbekämpfer auf die Löscharbeiten konzentrieren. Unter schwerem Atemschutz gingen zwei Trupps in die völlig verqualmte Wohnung und konnten den Brand mit wenig Wasser ablöschen.

Nach Angaben der Polizei hatte es im Bereich des Herdes gebrannt. Die Flammen konnten sich über die Dunstabzugshaube ausgebreiten.

Bei ihrer Suche nach Brandnestern hinter den Schränken alarmierten die Badener ihre Achimer Kameraden. Diese brachten eien Wärmebildkamera mit. Nach anderthalb Stunden rückten die 34 Kräfte um kurz nach 21 Uhr wieder ein. Doch die Einsatzkräfte hatten damit noch keinen „Feierabend“. Im Gerätehaus gab es eine Nachbesprechung und die Feuerwehrleute benötigten etwa eine Stunde, um ihre Fahrzeuge wieder einsatzbereit zu machen.

Die Wohnung der 34-jährigen Mieterin ist durch den Brand für längere Zeit unbewohnbar. Da sie bei ihrer Flucht vor den Flammen Qualm eingeatmet hatte, wurde sie vorsorglich wegen des Verdachts auf eine Rauchgasvergiftung in einem Krankenhaus behandelt. Die fünf Kinder im Alter zwischen zwei und 13 Jahren konnten die Wohnung unverletzt verlassen.

Die Brandursache ist noch unklar. Noch während den Löscharbeiten nahmen spezielle Ermittler ihre Arbeit auf. Den Schaden schätzen die Beamten auf 20.000 Euro

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