Achimer pendeln zwischen den Festen

Achim. Strahlende und zufriedene Gesichter – dieses schöne Bild gab es Pfingsten in den Biergärten und auf Volksfesten zu sehen. Der Grund ist leicht erklärt: ein langes Pfingstwochenende, dazu Bilderbuchwetter und ein abwechslungsreiches Programm.

Die Badener Pfingstwiese lockte an mehreren Tagen Ausflügler an.

Die Badener Pfingstwiese lockte an mehreren Tagen Ausflügler an.

Vor dem Bollener Dorfkrug ließen sich wieder tausende Radfahrer kühles Bier und heiße Bratwurst schmecken. In diesem Jahr steuerten besonders viele junge Bremer das Fest an. Für Stimmung sorgten die Mitglieder der Blaskapelle Oyten mit Marschmusik sowie bekannten Klassikern. Aber auch einige aktuelle Songs gaben die Musiker zum besten. In den Pausen saß „Kuddel“ am Keyboard und unterhielt das Publikum mit Livemusik zum Mitschunkeln.

Natürlich gab es auch im Garten des Gasthauses „Zur Linde“ keine Musik aus der Konserve. Für einen mehrstündigen musikalischen Hochgenuss sorgte die etwa 50 Mann starke Big Band Bösel. Mit einem gelungenen Mix aus Klassikern und vielen modernen Stücken begeisterten sie mehrere Hundert Zuhörer, die sich teils schon früh am Morgen die besten Plätze gesichert hatten. Auch in Bierden gab es musikalisch keine Pause, denn als zweite Band hatten die Veranstalter, die Ortsfeuerwehr Bierden, die „Feschen Jungs“ aus Oldenburg engagiert.

Während der Veranstaltung feierte die Kinderfeuerwehr Bierden ihr einjähriges Bestehen. Alle Mädchen und Jungen wurden mit T-Shirts überrascht, die der Förderverein dank Spenden und Mitgliedsbeiträgen anschaffen konnten. Künftig sind die Kinder sofort als „Löschdinos“ einheitlich erkennbar. Den festlichen Rahmen nutzten die Brandbekämpfer, um Kinderfeuerwehrwartin Nicole Hagens zur Feuerwehrfrau zu befördern.

Das gesamte Wochenende über lockte auch die Badener Pfingstwiese viele Ausflügler an den Weserknick. Besonders viel Trubel herrschte beim Frühschoppen am Pfingstsonntag. Nebenan bauten Familien ihre Flohmarktstände auf und verkauften Spielsachen, Kleidung sowie Videospiele und CDs. Die vierjährige Paula wurde schnell fündig. Ihre Eltern kauften ihr ein Heidi-Bilderbuch und ihr Vater fand eine Werder-Fahne für ihr Spielhaus.

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