Bundeswehr nutzt Weser für die Ausbildung

Uesen. Das Boot vom Anhänger aus ins Wasser lassen, in der Strömung manövrieren und kontrolliert an einem Steg anlegen. Einen Monat lang werden die Rekruten der Pionier-Maschinengruppe 1c in Theorie und Praxis im Führen eines Bootes ausgebildet.

Die Pioniere sollen lernen, ein Boot auf Binnengewässern, Flüssen und auf der See zu manövrieren.

Die Pioniere aus Garlstedt sollen lernen, ein Boot auf Binnengewässern, Flüssen und auf der See zu manövrieren.

Läuft alles rund, haben die Soldaten der Logistikschule Garlstedt am Ende einen Schein in der Hand, der sie zum Benutzen eines Sportbootes auf Flüssen, Seen und sogar auf dem Meer berechtigt. Die Praxisstunden leisten die Soldaten, etwa 20 beteiligen sich an dem Lehrgang, auf der Weser bei Uesen ab.

„Das Gewässer rund um die Ueser Brücke eignet sich bestens für unsere Praxisstunden“, sagt Bundeswehr-Ausbilder Bernd Jung. Zum einen hat der Fluss die richtige Fließgeschwindigkeit, zum anderen gibt es mehrere An- und Ablegestellen.

Die Soldaten lassen ihre für zehn Mann ausgelegten Boote unterhalb der Ueser Brücke ins Wasser. Von hier aus können sie binnen Minuten die Stege des Ueser Yachthafens unterhalb des Hotel Bootshauses ansteuern. Die Betreiber haben zugesagt, dass die Pioniere die Anlage zum Üben nutzen können. Auch der Bootsport-Verein Achim-Thedinghausen hat nichts dagegen, wenn die jungen Männer und Frauen ihre Anlagen zum Training ansteuern. Aber auch das Anlegen in den kleinen Buchten entlang der Weser wird trainiert.

Zweimal die Woche findet das Praxistraining statt. Am Ende entscheiden zwei Prüfer über die Fertigkeiten der Soldaten.

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