Schüler bauen ihre eigene Stadt

Achim. Basteln und Werken statt Mathe und Deutsch – in dieser Woche verläuft der Unterricht an der Paulsbergschule einmal nicht nach Schema F. Grund ist eine Projektwoche. Über das Thema konnten die Schüler erstmals selbst entscheiden.

Ein Teil der Stadt hat der siebenjährige Dominik Obermann erschaffen.

Ein Teil der Stadt hat der siebenjährige Dominik Obermann erschaffen.

„Die Abstimmung war aufwändig, aber es hat sich gelohnt, denn die Schüler mussten das Votum erarbeiten und vorbereiten“, sagt Lehrerin Anne-Kathrin Eckermann. Auf der Wunschliste der Kinder standen Themen wie Universum und Tiere, aber am Ende hat sich dann doch das traditionelle Basteln und Werken durchgesetzt.

Eine Schülergruppe hat die Woche genutzt, um eine große zusammenhängende Stadt zu entwickeln. Zusammenhängend, weil jeder der 25 Schüler etwa einen Quadratmeter Styroporfläche zur Verfügung hat. Alle Teile sollen am Freitag wie ein Puzzle zusammengeführt werden und ein Gesamtbild ergeben.

Damit alles passt, Straßen und Flüsse nicht plötzlich im Nirvana enden, haben die Kinder zuvor entschieden, was auf welchem Styroporfeld zu finden sein soll. Die freien Flächen konnten die Schüler dann nach eigenen Ideen gestalten. Der siebenjährige Dominik hat beispielsweise einen kleinen Park zum Leben erweckt. Zwischen Bäumen gibt es eine Bank, in einiger Entfernung einen Springbrunnen. „Den habe ich aus einer Klopapierrolle gebastelt“, sagt der Zweitklässler.

„Wir müssen ganz besonders kreativ sein“, erzählt der neunjährige Kelian. Er hat einen Spielplatz samt Klettergerüst gestaltet.

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