Achim. In diesen Tagen kehren viele Störche aus ihren afrikanischen Winterquartieren zurück. Einige sind, beispielsweise am Rand des Bauernviertels, bereits gesichtet worden. In ihrem Nest in luftiger Höhe erholen sich die Vögel von ihrer langen Rückreise.
Im vergangenen Jahr wurden niedersachsenweit 522 Weißstorch-Paare und 1150 ausgeflogene Jungstörche gezählt. „Das ist der höchste Bestand seit 1972 und ein großer Erfolg für unsere Bemühungen zum Erhalt und zur Wiederherstellung der Artenvielfalt“, freute sich Gero Hocker, Umweltpolitischer Sprecher der FDP im Niedersächsischen Landtag.
Er dankt allen Grundstücksbesitzern, die Störchen Brutplätze anbieten. Außerdem lobt er die vielen ehrenamtlichen Helfer, die sich in verschiedener Weise um den Vogelschutz bemühen. „Ebenfalls zu diesem Erfolg beigetragen haben die staatlich anerkannten Storchenbetreuungsstationen“, sagt Gero Hocker. Im Jahre 1988, auf dem Tiefpunkt der Storchenpopulation mit nur noch 247 Brutpaaren, hatte die Landesregierung das niedersächsische Weißstorchenprogramm aufgelegt. Seitdem sind insgesamt 12 Millionen Euro für gezielte Maßnahmen zur Lebensraumverbesserung eingesetzt worden.
„In der Summe haben alle Anstrengungen dazu geführt, dass unser Storchenbestand heute gesichert scheint“, fasst Gero Hocker zusammen.