Achim. Gegen längere Laufzeiten der Deutschen Atomkraftwerke und für erneuerbare Energien setzen sich die Jusos ein. Am Mittwoch war die Nachwuchsorganisation der Sozialdemokraten mit einem Stand auf dem Achimer Wochenmarkt vertreten.
Die Gruppe junger Menschen suchte das Gespräch mit den Marktbesuchern. Besonders ins Auge fiel ein weißes Banner. Passanten waren aufgefordert, ihre ganz eigene Meinung über Atomkraft per Edding auf die „Bodenzeitung“ zu schreiben.
„Einige haben spontan etwas auf das weiße Tuch geschrieben, andere fanden sich nach Gesprächen dazu bereit“, erzählt Kreisgeschäftsführer Jan Starke. Ihn freut es, dass sich viele – nicht nur wegen der aktuellen Erignisse in Japan – für das Thema Atomkraft interessieren. „Ein älterer Mann hat von einem Verbrechen gegen die Zukunft gesprochen. Das hat mich sehr bewegt“, sagt Jan Starke.
Das Banner möchten die Jusos zu einer Berliner Tagung mitnehmen. Sie glauben zwar nicht, die Sichtweisen der Achimer Marktbesucher im Bundeskanzleramt abgeben zu können, dennoch soll das Meinungsbild in eine Diskussion einfließen. „Wir möchten die lokalen Äußerungen sammeln und sie auf Bundesebene einfließen lassen“, sagt Manuel Kramer, Kreisvorsitzender der Jusos.