Achim. Eine Dampferfahrt zu teuer, eine Kohltour nicht außergewöhnlich genug: Deshalb entschied sich Achims Marktmeister Manfred Masanek für ein Aalessen für seine Wochenmarktfamilie.
Am Sonntag trafen sich die Teilnehmer auf dem Bibliotheksplatz. Nicht im Arbeitskittel wie sonst mittwochs und sonnabends auf dem Markt, sondern ausnahmsweise im schicken Dress. Bei blauem Himmel unter der wärmenden Sonne waren dicke Winterjacken tabu – stattdessen setzten die Teilnehmer auf luftige Kleidung.
„Mit etwa 30 Teilnehmern habe ich gerechnet, nun haben sich etwas über 70 angemeldet“, freut sich Manfred Masanek. Neben den Händlern beteiligten sich auch Menschen, die beruflich viel mit dem Umfeld des Wochenmarktes zu tun haben. Beispielsweise Mitarbeiter des Bauhofes und Polizisten der Achimer Wache. „So soll es sein, wir sind nunmal eine große Familie“, erzählt der Marktmeister.
Angeführt wurde die Gruppe, die unterwegs dann doch viele Ähnlichkeiten mit einer Kohltour aufwies, von einem überdimensionierten Bollerwagen, der von einem motorisierten Rasenmäher gezogen werden musste. Auf ihrem Weg zum Hirtenhaus legte die Gruppe einige kleine Umwege ein und stärkte sich unterwegs mit alkoholischen Getränken. Auf kleine Spiele wurde aber bewusst verzichtet: „Dafür sind wir dann doch zu alt“, so Masanek.