THW leistet über 16.200 Dienststunden

Achim. Über 16.200 Dienststunden absolvierten im vergangenen Jahr die Helfer des Technischen Hilfswerks (THW) in Achim. Durchschnittlich leistete jeder exakt 269 Stunden. „Dies liegt deutlich über dem Bundesdurchschnitt, laut dem ein THWler etwa 200 Dienststunden absolviert“, lobte Ortsbeauftragter Christian Probst.

Ein vielseitiges Einsatzspektrum gab es für Achims THW-Helfer abzuarbeiten. Beispielsweise half die Fachgruppe „Wassergefahren“ bei der Verlegung eines Schwimmbaggers. (Foto: Katrin Döring / THW Achim)

Die Fachgruppe „Wassergefahren“ half bei der Verlegung eines Schwimmbaggers.

Neben den wöchentlichen Ausbildungsdiensten und einigen Übungen unterstützten die Achimer dreimal Feuerwehr und Polizei. Beispielsweise bei einem Rundballenbrand bei Narthauen. Beim Tag der Deutschen Einheit halfen die THWler der Polizei beim Aufbau von Absperrgittern.

Während der SAIL in Bremerhaven unterstützen sie den zuständigen Ortsverband bei der Öl-Abwehr. „Ein Großsegler hatte Kraftstoff verloren, welcher in das Hafenbecken floss. Hier zogen die Achimer Einsatzkräfte mit den Booten Ölsperren und dämmten das Ausbreiten des Kraftstoffs im Hafenbecken ein“, sagt Christian Probst.

Bei der Verlegung eines Schwimmbaggers half die Fachgruppe „Wassergefahren“. Mit ihren Booten zogen sie das Schwimmgerät zu seiner neuen Einsatzstelle. Außerdem halfen die THWler beim Bremen Marathon und der Bremer Badeinselregatta.

Neben den Blaulicht-Einsätzen waren die Helfer auch in Sachen Umweltschutz aktiv. Gemeinsam mit dem NABU wurde ein Biotop im Achimer Stadtwald, auch bekannt als Öllager, entkusselt. „Ein besonderes Highlight war die Sprengung eines großen Findlings. Unsere Helfer bohrten mit der Fachgruppe Sprengen des Ortsverbandes Walsrode tiefe Löcher in das Gestein, die von den Fachleuten mit Sprengstoff befüllt wurden“, so Christian Probst. Mit zwei Sprengungen wurde der Findling in transportable Gesteinsbrocken zerlegt.

Im Mai erhielten die Achimer ein neues Einsatzfahrzeug. Nach 24 Jahren Dienstzeit hatte der alte Gerätekraftwagen ausgedient und wurde nun durch einen Mercedes-Benz Axor 1829 ersetzt. Ausgestattet ist dieser mit Allradantrieb, Differentialsperren und Einzelbereifung. „Dies ist nötig, um die Geländetauglichkeit zu gewährleisten“, sagt der Ortsbeauftragte.

Florian Bollmann, Florian Fenske und Malte Jansen wurden für ihre zehnjährige Dienstzeit im THW ausgezeichnet. Weitere Urkunden gab es für Henning Marks (25 Jahre) und Werner Meinken (40 Jahre). Michael und Katrin Döring erhielten das Helferzeichen in Gold für sechs Jahre Dienstzeit mit kontinuierlichen, überdurchschnittlichen Leistungen und Aktivitäten.

Zum Ende der Helferversammlung bedankte sich Christian Probst bei den Familien der Helfer. Aber auch an die Arbeitgeber richtete er sein Wort. „Mein besonderer Dank geht an die Arbeitgeber, die die Helfer für Einsätze freistellen“, so Probst.

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