Achim. Ein heißgelaufener Fahrstuhlmotor sorgte am Samstagabend für Aufregung im Awo-Seniorenheim an der Leipziger Straße. Da anfangs nur Brandgeruch wahrnehmbar war, suchte die Feuerwehr nach der Ursache. Währenddessen bereitete der Rettungsdienst die Evakuierung des Gebäudes vor.
Gegen 18.30 Uhr bemerkten die Pfleger der oberen Etagen den beißenden Brandgeruch im Bereich des Fahrstuhls. Da sie keine Ursache dafür ausmachen konnten, taten sie genau das Richtige und alarmierten die Achimer Feuerwehr. Diese rückte mit 35 Brandbekämpfern aus. Mit Hilfe einer Wärmebildkamera konnte die Quelle des Qualms schnell ausgemacht werden. Ein Fahrstuhlmotor auf dem Dach des fünfstöckigen Gebäudes war heißgelaufen. Nach Angaben von Ortsbrandmeister Thomas Köster war das Gerät etwa 180 Grad warm.
Da die Brandursache anfangs noch unklar war, bereitete das Deutsche Rote Kreuz vorsorglich die Evakuierung der oberen drei Etagen des fünfstöckigen Gebäudes vor. Dazu wurden zahlreiche Rettungswagen zusammengezogen. Der Einsatz konnte jedoch schnell, da ein Fahrstuhlmonteur eintraf, der den Schaden beheben konnte, abgebrochen werden.
Während des Einsatzes verschaffte sich auch Achims Bürgermeister Uwe Kellner einen Überblick. Er lobte ausdrücklich die Einsatzkräfte, die auch an Feiertagen wie Weihnachten und den Jahreswechsel ihre Freizeit für Menschen opfern, die in Not geraten sind.