Achim. Großeinsatz für Achims Feuerwehrleute am Donnerstagabend. Um kurz nach 23 Uhr entdeckten Anwohner der Lerchenstraße einen Brand in der Fassade eines Reihenendhauses. „Wäre das Feuer nicht so schnell gemeldet worden, hätte es sich vermutlich unbemerkt in den Dachstuhl ausgebreitet“, sagt Feuerwehr-Sprecher Andreas Weinberg.
Insgesamt 33 Feuerwehrleute machten sich mit sechs Fahrzeugen auf den Weg in die Vogelsiedlung. Beim Eintreffen stieg dichter Qualm aus der Hausfassade in den Nachthimmel. Im Inneren des Hauses konnten die Feuerwehrleute jedoch schnell Entwarnung geben. Die Einsatzkräfte konnten keine Rauchentwicklung feststellen.
Währenddessen wurde die Drehleiter in Stellung gebracht. In luftiger Höhe wurde die Verkleidung des Giebels in der Nähe des Schornsteines geöffnet. „Mit einer Wärmebildkamera konnten jedoch lediglich Temperaturen im Bereich um 70 Grad Celsius ausgemacht werden“, so Andreas Weinberg.
Nach weiteren „Probeöffnungen“ in das Fassade stellte sich heraus, dass sich das Feuer etwa auf Höhe des Erdgeschosses ausgebreitet hatte. „Die Brandursache und Ausdehnung war weiterhin unklar“, so der Feuerwehr-Sprecher. Deswegen wurde die Fassade mit brachialer Gewalt weiter geöffnet und der Zwischenraum mit reichlich Löschwasser benässt. „Erst danach konnten wir sichergehen, dass es keine Brandnester mehr gibt“, erklärt Andreas Weinberg.
Erst gegen 3 Uhr konnten die Einsatzkräfte den Heimweg antreten. Die Brandursache ist nach Polizeiangaben weiterhin unklar, ebenso der entstandene Schaden.