Achim. Unter dem Titel „Grenzen“ stellt Götz Paschen, Herausgeber des Magazins Torfkurier, noch bis zum Monatsende im Achimer Teehaus Hashagen aus. Für seine aktuelle Ausstellung hat Götz Paschen ausschließlich mit Ölpastellkreide auf Papier gearbeitet.
Entstanden sind die Bilder in den vergangenen Monaten im Atelier des Künstlers. In seinen Bildern hat er nur kräftige Farben verwendet.
„Kunst hinterfragt oft Grenzen. Häufig ist ihre Intention, Grenzen zu überschreiten oder aufzulösen. Hinter vielen Grenzen sind neue Erfahrungen möglich“, sagt Götz Paschen. Für ihn sind Grenzüberschreitungen kein Selbstzweck, sondern sie dienen ihm als Ausgleich. „In meinen Bildern ist das erste Thema die Korrespondenz von Farbfeldern. Farben treten in Form von Flächen in einen Dialog miteinander“, beschreibt der Künstler seine Vorgehensweise beim Malen.
Die klare Abgrenzung zwischen den Farbebenen sollen den Dialog fördern und nicht hemmen. Götz Paschen beschreibt die Grenzen in den Bildern als wohltuend: „Sie verhindern das Gefühl von Diffusion. Im Dienst der Ausgewogenheit bieten die Grenzen Halt und repräsentieren Form.“
Akzentuiert gesetzte Grenzöffnungen und -überschreitungen stellen den Gegenpol zur Abgrenzung dar. „Ein Übermaß an Struktur kann erstarrt wirken“, begründet der Ottersberger Künstler. Er sieht eine Balance zwischen Grenze und Offenheit, ein stimmiges Gefüge, in seinen Bildern.