Achim. „Wir haben wieder jede Menge Gäste“, freut sich Kristin Kotte, eine der vielen Organisatoren des Winterballs am Cato-Bontjes-van-Beek-Gymnasiums. In der Aula tanzten am Freitag über 500 Besucher in die Nacht. Organisiert wurde die Veranstaltung von den Politik-Leistungskursen des 13. Jahrgangs.
Für ausgelassene Partystimmung sorgte neben Discjockeys auch „Auriphone“, die Schülerband des Abi-Jahrgangs 2010. „Als die Anfrage kam, haben wir natürlich sofort zugesagt. Schließlich lassen wir es uns nicht nehmen, unsere ehemaligen Mitschüler zu rocken“, sagt Bandmitglied Malte Mindermann. Er freut sich auch abseits der Bühne über das ein oder andere Wiedersehen mit bekannten Gesichtern.
Ein kleines Highlight war um kurz vor 23 Uhr die Bekanntgabe der diesjährigen Ballkönige. Statt aus den eigenen Reihen wählten die Schüler ihren Lehrer Jörg Freidank mit seiner Tochter Arwen zu den Ballkönigen. Unter tosendem Applaus bekamen sie die goldenen Kronen aufgesetzt und wurden vor allen Anwesenden im Mittelpunkt des Saals zum Ehrentanz gebeten. „Eine Jury hat im Vorfeld der Wahl geschaut, wer besonders oft auf der Tanzfläche ist und wer sich besonders in Schale geworfen hat. Seine Wahl war anschließend eine sehr deutliche Entscheidung“, erzählt die 19-jährige Kristin Kotte. Ihrer Meinung hat Jörg Freidank die Auszeichnung Verdient. „Schon seit Jahren besucht er mit seinen Kindern den Winterball“, so Kristin Kotte.
Hinter dem Tresen versorgte ein gutes Dutzend Schüler die Besucher mit Getränken. Während hinter den Kulissen die Gläser im Akkord gespült wurden, waren andere Freiwillige mit dem Auffüllen beschäftigt. „Wir haben 330 Liter Bier und 100 Flaschen Sekt geordert. Das sollte eigentlich reichen“, sagt David Rosengart, Leiter des Catering-Teams.
Den jährlichen Winterball veranstalten die Schüler nicht nur aus Spaß, sondern hauptsächlich um Geld für Vereine zu sammeln. Im letzten Jahr profitierte die Krebsstiftung Bremen. In diesem Jahr unterstützen die Schüler die Wilde Bühne Bremen, einem Theaterensemble mit ehemals drogenabhängigen Menschen. „Im Herbst hat ein Deutsch-Leistungskurs die Gruppe besucht. Unser Jahrgang glaubt, dass die Einnahmen an die richtige Stelle gehen“, so Kristin Kotte. „Wie viel Geld wir demnächst überweisen können steht aber erst nach Abzug aller Kosten Mitte der Woche fest“, so die 19-Jährige.