Sturmtief sorgt für Feuerwehreinsätze

Landkreis. Das erste Sturmtief des Herbstes sorgte am Donnerstag und Freitag für mehrere Feuerwehreinsätze. Gegen 9.30 Uhr hatten Anwohner der Achimer Feldstraße die Feuerwehr alarmiert. Augenscheinlich drohten morsche Äste aus der rund 20 Meter hohen Tanne zu brechen.

In der Feldstraße mussten Feuerwehrleute morsche Äste aus einer Baumkrone schneiden.

In der Feldstraße mussten Feuerwehrleute morsche Äste aus einer Baumkrone schneiden.

Da in unmittelbarer Nähe Hausdächer und geparkte Wagen gefährdet waren, sperrte die Achimer Ortsfeuerwehr die Feldstraße weiträumig ab und ließ die abgestellten Wagen von den Anwohnern umparken. Zeitgleich wurde die Drehleiter in Stellung gebracht und die gefährdeten Äste mit einer Motorsäge aus der Baumkrone geschnitten.

Sogar ein Einsatzfahrzeug der Achimer Polizei nahm bei dem Sturm Schaden. Bereits am Donnerstagnachmittag löste sich an der Gieschen-Baustelle ein Verkehrszeichen und flog gegen den Streifenwagen. Neben einigen Kratzern entstand an der vorderen rechten A-Säule eine kräftige Delle. Die beiden Beamten blieben unverletzt.Der Schaden beträgt rund 3.000 Euro.

Auf ebenfalls 3.000 Euro beläuft sich der Schaden an dem Peugeot einer 29-jährigen Frau aus Oyten, die in der Hauptstraße geparkt hatte. Ein Baum krachte auf das Dach des Wagens und knickte es ein. Auch die Windschutzscheibe wurde beschädigt.

Gerade noch rechtzeitig bremsen konnten am Freitagmorgen eine 59-jährige Hyundai-Fahrerin in Otterstedt, als ein Baum auf die Feldstraße krachte. Das Auto wurde nur leicht beschädigt. Die Fahrerin blieb unverletzt.

Zwei umgestürzte Bäume bei Posthausen und Grasdorf führten zu keinen nennenswerten Behinderungen.

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