Uphusen. Wegen einer Karambolage von fünf Autos musste die Autobahn 27 am Freitagabend zwischen der Anschlussstelle Achim-Nord und dem Bremer Kreuz für fast drei Stunden gesperrt werden. Fünf Menschen mussten mit Verletzungen in Krankenhäuser gebracht werden. Der Schaden beläuft sich auf rund 35.000 Euro.
Die Karambolage begann im dichten Feierabendverkehr um 18 Uhr direkt an der Einfahrt zum Bremer Kreuz. Ein 28-jähriger Bremer musste wegen des stockenden Verkehrs halten. Sein Wagen kam halb auf der rechten Fahrspur und halb auf dem Verzögerungsstreifen zum Stillstand.
Ein 46-jähriger Autofahrer aus Neubrandenburg erkannte die Situation zu spät, versuchte noch auszuweichen, touchierte aber dennoch den Wagen des Bremers und schob ihn auf das Auto eines 31-jährigen Holländers. Anschließend schleuderte der mit drei Personen besetzte Wagen des Neubrandenburgers in die Leitplanken. Der 46-jährige Fahrer und zwei 39 und 68 Jahre alte Frauen erlitten Verletzungen.
Auch das Fahrzeug des Bremers schleuderte noch gegen ein weiteres Auto. Auf dem Überholfahrstreifen kollidierte er mit dem Pkw eines 46-jährigen Verdeners, der sich ebenso Verletzungen zuzog, wie der 28-jährige Bremer. Beide Autos rutschten anschließend noch gegen den Wagen eines 37-jährigen Bremers. Die Unfallwracks kamen auf knapp 100 Metern zum Stehen. Der Streckenabschnitt glich einer Trümmerlandschaft. Deswegen musste die Autobahn nicht nur für die Dauer der Rettungsarbeiten, sondern auch für die Aufräumarbeiten für fast drei Stunden gesperrt werden.
Die Polizei leitete den Verkehr an der Anschlussstelle Achim-Nord von der Autobahn. Die Fahrzeuge wurden von der Polizei in Richtung Oyten dirigiert, da die Achimer Innenstadt durch die Kreisel-Baustelle einem Nadelöhr glich. Dennoch kam es zu Behinderungen. Der Verkehr staute sich teilweise bis zur Rastanlage Langwedel.