Achim. Weinfreunde hatten drei Tage lang die Qual der Wahl. Mehrere Hundert edle Tropfen waren beim Achimer Wein- und Winzerfest im Angebot. Bis auf den verregneten Sonntag und einige kurze Regenschauer am Samstag war die Budenstadt gut besucht.
Eröffnet wurde das Wein- und Winzerfest am Freitagabend von den Organisatoren Silke Struckmeyer und Helmut Hornig. Mit auf der Bühne Bürgermeister Uwe Kellner und Weinprinzessin Christl Schäfer. „Es gibt kein schlechtes Wetter, es gibt nur unpassende Kleidung“, scherzte Christl Schäfer. Sie freute sich darüber, in Achim eine besonders große Bandbreite an Weinen präsentieren zu können. Bürgermeister Uwe Kellner überreichte ihr als kleines Andenken an die Stadt das Buch „Spaziergang durch Achim“. „Sie verbringt so viel Zeit auf dem Weinfest und findet kaum Zeit, unsere schöne Stadt zu erkunden“, so Uwe Kellner.
Nach der Eröffnungszeremonie startete ein Dämmerschoppen mit Vertretern aus Wirtschaft und Politik. Neben sechs Winzern und Weinhändlern hatten zwei Achimer Gastronomen Stände aufgebaut.
Einen besonders langen Zwischenstop legte die Gruppe am Stand des Weingutes Zimmermann ein. Dieses war am vergangenen Wochenende Ziel von 45 Achimer Weinliebhabern. „Beim Weinfest im vergangenen Jahr sind wir in geselliger Runde auf die Idee gekommen, eine Weinreise zu unternehmen. Die Familie von Christa und Josef Eckes hat uns toll aufgenommen“, sagt Rainer Ditzfeld. Zusammen mit Helmut Hornig, Rudi Knapp, Günther Krebs und Harry Kurth hatte der CDU-Ratsherr die Reise organisiert. Er kann sich gut vorstellen, die Guldentaler Anfang kommenden Jahres zu einem Gegenbesuch einzuladen. „Wir könnten mit ihnen eine zünftige Kohl- und Pinkeltour unternehmen. Vielleicht ist das ja der Beginn einer wunderbaren Freundschaft?“, hofft er. Als kleines Dankeschön überreichte er Christa und Josef Eckes ein Fotoalbum mit den schönsten Momenten der dreitägigen Reise.
Zwar blieb es Samstag in den Abendstunden trocken, am Sonntag wurde es am Nachmittag dan doch etwas ungemütlich. Trotzdem hielten die Verkäufer an den rund 20 Flohmarktstände lange durch, und nachmittags legten viele Innenstadtbesucher, die den verkaufsoffenen Tag nutzten, eine Pause im Weindorf ein. „Nächstes Jahr fertigen wir Regencapes in Flaschenform an“, scherzte Axel Rumsfeld von der City Initiative Achim.