Baden. Das neue Seniorenpflegeheim „Botegunhof“ der Casa-Reha-Gruppe nimmt am heutigen Montag seinen Betrieb auf. Damit Nachbarn und Interessierte schon vorher einmal schnuppern konnten, lud die Einrichtung am Samstag zu einem Tag der offenen Tür ein.
„Mein Team und ich freuen uns darauf, dieses Haus mit Leben zu füllen und zu einem Ort zu entwickeln, wo unsere Bewohner und ihre Angehörigen sich wohlfühlen“, sagt Heimleiter Bernd Woithe. Mit seinem neuen Arbeitsplatz ist er rundum zufrieden. „Ich bin von der großzügigen Raumgestaltung und den hellen Zimmern begeistert“, schildert er ersten Eindrücke. Der 50-Jährige hat 14 Jahre Berufserfahrung als Heimleiter. Zuvor war er als Pflegedienstleitung tätig und leitete einen Demenzbereich. Schon sehr früh in seinem Berufsleben arbeitete der examinierte Altenpfleger in einer Fachabteilung für gerontopsychatrische Pflege.
Weitere wichtige Mitarbeiterin und langjährige Expertin in Sachen Altenpflege ist Pflegedienstleiterin Yvonne Kowalski. Sie begann ihre berufliche Laufbahn als gelernte Krankenschwester. Bevor die 38-Jährige zu Casa Reha kam, sammelte sie in gleicher Funktion Erfahrung bei zwei anderen Trägern und war leitende Schwester der Intensivabteilung einer Klinik.
Das Seniorenpflegeheim an der Schneiderburg wurde binnen eines Jahres errichtet. Es bietet 128 komfortable Zimmer, davon sind 114 Einzelzimmer. Alle Zimmer werden über ein eigenes Bad, Telefon-, Radio- und TV- Anschluss verfügen, ein Internetanschluss ist möglich. Darüber waren viele Besucher des Schnuppertages überrascht. Aber einige Ältere deuteten an, auch per E-Mail mit der Familie in Kontakt bleiben zu wollen. Viel Zuspruch gab es für Badewannen in abgedunkelten Räumen. Sanfte Hintergrundmusik und farbiges Licht lädt die künftigen Bewohner zum Entspannen ein.
Zu den baulichen Besonderheiten zählt eine 3000 Quadratmeter große Außenanlage. Darüber hinaus wird ein eigener Bereich für Menschen mit Demenzerkrankungen eingerichtet. Außerdem sind wohnliche Gemeinschaftsräume, modern ausgestattete Therapie- und Trainingsräume, und eine Cafeteria vorgesehen. Auch ein Friseur und die Ergotherapie befinden sich im Haus. Für täglich frisch zubereitete Speisen sorgt die hauseigene Küche.
Fast allen Besucher des Informationstages wollten wissen, wieso das Seniorenzentrum den Namen Botegunhof trägt. „Bei der Namensgebung hat und Karlheinz Gerhold, Vorsitzender der Geschichtswerkstatt Achim, unterstützt“, erklärt Heimleiter Bernd Woithe. Karlheinz Gerhold lieferte die historische Basis für den Namen. Dieser erinnert an die alte Bezeichnung des Achimer Stadtteils Baden, „Hof Botegun“, der erstmals 1013 urkundlich erwähnt wurde.