Skate-Anlage soll ausgebaut werden

Sagehorn. Seit zehn Jahren gibt es neben dem Pestalozzi-Schulzentrum einen Treffpunkt für Skateboarder, Inline-Skater, BMX- und Trial-Fahrer. Nun soll die Anlage ausgebaut werden. Dafür stellt die Gemeinde 15000 Euro zur Verfügung.

Die Skateanlage wird von Skateboardern, Inline-Skatern, BMX- und Trial-Fahrern genutzt.

Die Skateanlage wird von Skateboardern, Inline-Skatern, BMX- und Trial-Fahrern genutzt.

Ins Rollen gebracht haben die Erweiterung einige Jugendliche. Darunter die 14-jährigen Schüler Lars Houdek und Lucas Parpart. Lucas saß früher lieber vor Spielekonsolen als sich an der frischen Luft zu bewegen, bis ihm irgendwann ein Skateboard-Spiel unter die Finger kam. Seine Begeisterung war geweckt, statt virtueller Tricks auf dem Monitor, übte er nun im realen Leben auf der Oytener Skateanlage und hat seinen Kumpel ebenfalls dafür begeistern können.

Inzwischen ist es das liebste Hobby der Jugendlichen. Sie haben für den Ausbau der inzwischen klein gewordenen Anlage weit über 100 Unterschriften gesammelt. Die Gemeinde hat sich der Sache angenommen und die 15000 Euro in den politischen Gremien bewilligt.

In Zusammenarbeit mit dem Jugendzentrum, der Lokalen AG und dem Caritasverband hatten die Nutzer nun Gelegenheit, ihre Wünsche und Ideen zur Gestaltung der Anlage zu äußern. Während einige Jugendliche neue Tricks einstudierten, blätterten andere Zeitschriften durch oder fertigten kleine Skizzen an.

„Die Anlage war eigentlich für Skater und Barder gedacht. Inzwischen sind aber auch die BMXer reichlich vertreten“, sagt Hendrik Hemmerich vom Jugendzentrum. Bereits bei der ersten Ideenfindung stand er beratend zur Seite und erläuterte, was überhaupt machbar sei.

Für das Gelände, zu dem auch ein benachbartes Mini-Fußballfeld gehört, hat er noch weiterreichende Pläne. Beispielsweise soll demnächst eine kleine Hütte saniert werden. Außerdem entsteht ein Parcours für Trial-Fahrer. Die benötigten Findlinge stammen übrigens von der benachbarten Sportzentrum-Baustelle.

Dass Kinder und Jugendlichen ihre Zeit auf der Skateanlage verbringen, freut viele Eltern. „Von mal zu mal wird mein Sohn Eicke besser. Vor ein paar Tagen hat ihm ein Jugendlicher gezeigt, wie er alleine die Rampe hochkommt“, erzählt Knut Katzke. Er sieht die zusätzlichen Mittel für die Anlage gut angelegt.

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