Armsen. Ein Großbrand hat in der Nacht zu Samstag ein unbewohntes landwirtschaftliches Wohnhaus völlig zerstört. Zwölf Rinder konnten vor dem Feuertod gerettet werden. Nach ersten vorsichtigen Schätzungen beträgt der Sachschaden 125.000 Euro.
Gegen 1.20 Uhr wurde das Feuer entdeckt. Die Leitstelle löste sofort Großalarm für mehrere Ortsfeuerwehren aus. Als die ersten Einsatzkräfte die Hofstelle erreichten, stand das Gebäude bereits lichterloh in Flammen.
Das Wohnhaus war schon seit mehreren Monaten nicht mehr bewohnt. Die Eigentümer nutzen die Hofstelle aber weiterhin zur Tierhaltung. Zwölf Rinder konnten von den Feuerwehrleuten aus einem angrenzenden Stallgebäude gerettet werden.
Auf dem Dachboden waren große Mengen Stroh und Heu gelagert. Wohl auch deshalb brannte der Dachstuhl innerhalb weniger Minuten komplett ab. In den frühen Morgenstunden entschied die Einsatzleitung, einen einsturzgefährdeten Giebel mit Hilfe der Drehleiter zum Einsturz zu bringen.
Für den Großteil der zirka 80 Einsatzkräfte endete der Einsatz gegen 5 Uhr. Die Nachlöscharbeiten zogen sich aber bis in die Morgenstunden hin.
Die Polizei hat Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Nach ersten vorsichtigen Schätzungen der Beamten beträgt der Sachschaden 125.000 Euro.