Ärzteteam zieht in die Aller-Weser-Klinik

Achim. Vom Ärztehaus Meislahnstraße in die Aller-Weser-Klinik – im Herbst 2010 zieht die orthopädisch-chirurgische Gemeinschaftspraxis von Dr. Gert Eckstein, Klaus Unger und Dr. Andreas Neckritz um. Spätestens am 1. Oktober sollen die Räume im Erdgeschoss bezogen sein.

Dr. Gert Eckstein, Klaus Unger, Dr. Andreas Neckritz und Manfred Dzeik.

Dr. Gert Eckstein, Klaus Unger, Dr. Andreas Neckritz und Manfred Dzeik.

„Für die Aller-Weser-Klinik am Standort in Achim ist dies ein wichtiger Meilenstein. Wir sind sehr stolz, eine so gute Praxis an uns binden zu können“, teilte Krankenhausleiter Manfred Dzeik in einer Pressekonferenz mit.

Die neue Praxis entsteht auf zirka 420 Quadratmetern im ehemaligen Verwaltungstrakt der Klinik, vom Haupteingang aus gesehen, im rechten Bereich. Dort bleibt in den nächsten Monaten fast kein Stein mehr auf dem anderen. Bauarbeiter gestalten den Trakt komplett um. Es entstehen sechs Behandlungsräume. Ferner werden zwei Wartezimmer, Verwaltungsfläche und ein kleiner OP-Trakt samt Umkleideräumen, Aufwachzimmer und Sterilisationsräumen gebaut.

In der Aller-Weser-Klinik sind die drei Ärzte keine Unbekannten mehr, denn schon seit vielen Jahren sind sie in dem Krankenhaus als Belegärzte in eigener Abteilung tätig.

Der Kooperationsvertrag sieht vor, dass die Arztpraxis einen Teil der Klinik-Resourcen nutzen kann. Beispielsweise die Radiologie und die großen OP-Säle. „Wir haben die Geräte und das Fachpersonal. Deswegen macht eine Verzahnung Sinn“, so der Klinikleiter.

Seit 1985 besteht die fachübergreifende Gemeinschaftspraxis für Orthopädie, Chirurgie, Unfallfallchirurgie und Handchirurgie, teils in ihrer jetzigen Besetzung. Die Ärzte bieten das gesamte Spektrum der orthopädischen/traumatologischen Behandlung inklusive des Durchgangs-Arzt-Verfahrens für Unfallverletzte an. Einen besonderen Schwerpunkt bildet die operative Therapie in der Tagesklinik an der Bergstraße. Diese wird im Rahmen des Umzugs ebenfalls verlagert.

Die Gemeinschaftspraxis betreut pro Quartal deutlich über 2500 Kassenpatienten. Hinzu kommen Privatpatienten und Arbeitsunfälle der Berufsgenossenschaften. Die Patienten kommen nicht nur aus dem Landkreis Verden, sondern auch aus dem weiten Umland.

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