Drei, zwei, eins … Prosit Neujahr!

Der Jahreswechsel in Achim

Der Jahreswechsel in Achim

Silvester in Achim. Impressionen vom Jahreswechsel auf dem Bibliotheksplatz und der anschließenden Abi-Jahrgangs-Party im Dröönläänd.

Achim. „Drei, zwei, eins … Prosit Neujahr!“, hieß es pünktlich um Mitternacht auf dem Bibiliotheksplatz, im Kulturhaus Alter Schützenhof sowie im Dröönläänd. Überall ließen die Nachtschwärmer die Sektkorken knallen und begrüßten friedlich feiernd das Jahr 2010.

Nachdem es vor zwei Jahren zu Handgreiflichkeiten rund um den Bibliotheksplatz gekommen war, hatten die Beamten den mitternächtlichen Treffpunkt genau im Blick. Zwischen Pforthaus und Goldschmiede hatten mehrere Polizisten Stellung bezogen. Doch eingreifen mussten sie nicht, denn der Jahreswechsel verlief harmonisch. Das lag wohl aber auch daran, dass deutlich weniger Feiernde den zentralen Platz ansteuerten. Keine 200 Nachtschwärmer schossen ihre Raketen in den Nachthimmel. „Hier ist wirklich nichts los, deswegen wollen wir gleich im Dröönläänd weiterfeiern“, erzählen die beiden Achimerinnen Nadja Krokowski und Lavinia Keller.

Im Gegensatz zum Bibliotheksplatz war die Tanzfläche des Dröönläänds den ganzen Abend über proppevoll. Für tanzbare Musik, hauptsächlich Elektro und Partyhits, sorgte Discjockey T-Licious. Organisiert wurde die Dröönläänd-Fete vom Abi-Jahrgang des Cato-Bontjes-van-Beek-Gymnasiums. „Schon beim letzten Jahreswechsel hatten wir eine Party organisiert. Da die Stimmung damals richtig Klasse war, haben wir nun erneut eingeladen“, erzählt Stefanie Wienberg vom Organisations-Team.

Viele Familien nutzten das Angebot des Kulturhauses Alter Schützenhof und feierten dort ein kindgerechtes Silvester. Kleiner Höhepunkt war ein Auftritt der Artistikgruppe „El Akel“. Vater, Mutter und ihre beiden Kinder zeigten Kunststücke auf einem Hochseil. Anschließend stürmten die Eltern wieder die Tanzfläche. Einige Kinder durften, passend zum Beat, die Lichtanlage bedienen. „Erst dachte ich: So viele Knöpfe. Aber eigentlich lernt man das schnell“, erzählen die Schwestern Emilia und Luisa. Draußen testeten viele Kinder schon einmal das mitgebrachte Feuerwerk. „Mein Vater hat für mich eingekauft, hauptsächlich Raketen und Lichteffekte“, sagt Tjard.

Heute Mittag zog die Einsatzleitstelle der Polizei ihre Silvester-Bilanz. „Die Nacht zum 1. Januar verlief im ganzen Landkreis ohne wirklich spektakuläre Einsätze“, heißt es in einer Pressemitteilung. „Infolge alkoholbedingter Auseinandersetzungen, den verantwortungslosen Gebrauch von Böllern aber auch aufgrund der winterlichen Straßenverhältnisse gab es für uns dennoch genug zu tun“, so die Polizei. So wurden wieder einmal einige Briefkästen durch Böller stark in Mitleidenschaft gezogen.

In Stehdorf geriet um kurz nach 3 Uhr ein Altkleidercontainer in Brand, kurz danach nur wenige Häuser weiter eine Mülltonne. Da diese unter einem Carport stand, gerieten auch mehrere Obstkisten, Fischernetze und Holzplanken in Brand. Die Feuerwehr Stehdorf konnte die Flammen schnell ablöschen.

Gegen 4 Uhr wurde eine 23-Jährige bei einer Körperverletzung vor dem Achimer Bahnhof verletzt. Nach der Behandlung durch den Rettungsdienst endete ihre Nacht im Krankenhaus.

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