Achim. Für ihren neuen Kalender haben sich die Mitglieder der Geschichtswerkstatt Achim für das Jahr 2010 etwas ganz Besonderes ausgedacht. Sie haben Fotos zum Thema „Das erste Mal in Achim“ zusammengesucht. „Wir waren erst skeptisch, ob wir tatsächlich zwölf interessante Motive finden, aber dann ist es uns doch geglückt“, sagt Vorsitzender Karlheinz Gerhold.
Schon das Deckblatt zeigt ein kleines Highlight. Zu sehen ist vermutlich eine der ältesten Ansichtskarten Achims. Auf den folgenden Seiten werden viele Ansichten gezeigt, an die sich vermutlich viele Alteingesessene Achimer noch erinnern werden. Beispielsweise der erste Zebrastreifen der Stadt. Dieser half Fußgängern damals beim Überqueren der Obernstraße in Höhe des Amtsgerichts. Damals gab es die Fußgängerzone natürlich noch nicht, auch war das Fahrzeugaufkommen noch nicht so stark, wie heute.
Auch, wie das erste Eis nach Achim kam, wurde dokumentiert.Außerdem die erste kommunale Müllabfuhr wird in Erinnerung gerufen. Der Abfall wurde damals übrigens in eigens produzierten Papiersäcken abgeholt, die deutlich mehr ausgehalten haben sollen, als die heutigen Gelben Säcke.
Der Kalender ist in Zusammenarbeit mit dem Verdener „Haus der Werbung“ entstanden. Das Druckwerk gibt es ab sofort zum einheitlichen Preis von 16 Euro überall im Achimer Buchhandel zu kaufen.
Demnächst stellt die Geschichtswerkstatt eine Grußkarte für den kommenden Jahreswechsel vor. Wenig später, im Januar, soll ein Buch über die Geschichte der Achimer Stadtwerke vorgestellt werden, denn diese feiern ihr 100-jähriges Bestehen. „Das Buch ist geglückt. Das könnte auch daran liegen, dass der Autor mehrere Wochen in Archiven recherchiert hat“, so Gerhold.