Achim. Ein paar Tausend Preise im Gesamtwert von 55.000 Euro gibt es bei der dritten Ausgabe der Rotary-Stadttombola zu gewinnen. Diese startet am nächsten Sonnabend, 21. November. Ende ist am 30. Dezember. „Aber wir gehen davon aus, dass die Lose wie in den Vorjahren noch vor Weihnachten verkauft sind“, kündigen die beiden Tombola-Organisatoren Axel Burmeister und Erich Brookmann an.
Ganz genau 40.000 Lose werden von vielen fleißigen Helfern verkauft. Beispielsweise bei zwei mobilen Verkäufern in der Fußgängerzone, an einem Stand in der Marktpassage und an der Gewinnausgabe im Rathausfoyer. Zusätzlich konnte die Rotaty-Stadttombola 32 zwischen Bollen und Baden Geschäftsleute überzeugen, an ihren Kassen ebenfalls Lose anzubieten. „Von der Tankstelle bis zum Supermarkt sind alle möglichen Geschäfte vertreten“, erzählt Axel Burmeister. Er rät den Ladeninhabern, die Lose fürs Marketing einzusetzen. „Geben Sie ihren Stammkunden doch einfach mal ein los mit auf den Heimweg, das verbindet“, so Axel Burmeister.
Als Tombola-Hauptpreis lockt ein Volkswagen „Fox“. „Der sparsame Viersitzer kommt im trendigen Grau daher“, sagt Erich Brookmann. Dieser hat viele Achimer Lokale abgeklappert und um Verzehrgutscheine gebeten. Fast alle Restaurant haben sich beteiligt und spendieren leckere Abendessen.
Außerdem gibt es Kreuzfahrten, Wohlfühlreisen und Tagesausflüge, Laptops, DVD-Player, Fernseher und Digitalkameras. Selbst elektrische Zahnbürsten und Bügeleisen verstecken sich hinter Losnummern. „Jeder Preis ist wesentlich mehr wert als das Los“, sagt Axel Burmeister.
Die Rotary-Stadttombola wird von vielen Personen und Unternehmen finanziell und personell unterstützt. Beispielsweise packt der Rotary Club Achim kräftig mit an. „Viele Rotarier haben Preise organisiert, helfen beim Verkauf und haben im Hintergrund die Strippen gezogen“, berichten die Organisatoren. Gelobt wird auch die Achimer Tafel. Diese teilen im Rathaus die Gewinne aus.
Vom Überschuss der Tombola werden mehrere Projekte unterstützt. Zum Beispiel werden 60 Schüler der Hauptschule Achim für das Berufsleben fitt gemacht, damit sie nach ihrem Schulabschluß bessere Chancen auf einen Ausbildungsplatz haben. 15.000 Euro kostet die Maßnahme, die zur Hälfte von der Agentur für Arbeit bezuschusst wird.
Außerdem wird die Achimer Tafel gefördert. „Neben den laufenden Kosten muss demnächst in neue Kühlgeräte investiert werden“, weiß Axel Burmeister.
Ein weiteres Projekt heißt „Hilfe für Achimer Kinder und Familien in Not“. Die Rotary-Stadttombola arbeitet mit Verbänden zusammen und entscheiden spontan, welche lokalen Projekte unterstützt werden.