Intschede. Auf einem bereits seit Monaten leerstehenden ehemaligen landwirtschaftlichen Gehöft ist in der Nacht zu Sonntag ein Feuer ausgebrochen. Die Flammen vernichteten das Haupthaus sowie Teile eines angrenzenden Stallgebäudes.
Der Schaden geht in die Zehntausende. Die Ursache des Brandes ist noch unklar. Menschen kamen nicht zu Schaden.
Die Polizei führte noch während der Löscharbeiten erste Ermittlungen durch und leitete ein Strafverfahren ein. Um weitere Untersuchungen durchführen zu können, wurde die Brandstelle beschlagnahmt.
Kurz vor 1 Uhr war der Brand entdeckt worden. Zu diesem Zeitpunkt brannte der Dachstuhl des ehemaligen Wohngebäudes bereits lichterloh. Die Flammen waren kilometerweit zu sehen. Die Rettungsleitstelle im Verdener Kreishaus löste Vollalarm für die Freiwilligen Feuerwehren Intschede, Blender und Einste aus. Rund 50 Löschkräfte waren bis zum frühen Morgen im Einsatz, um letzte Glutnester abzulöschen. Ein Großteil der Löscharbeiten konnte nur unter schwerem Atemschutz durchgeführt werden.
Das Löschwasser musste über mehrere hundert Meter zur Brandstelle gefördert werden.