Uphusen. Am Samstagnachmittag wurden Beamte der Autobahnpolizei zu einem liegen gebliebenen Pkw am Bremer Kreuz gerufen. Vor Ort konnten sie beobachten, wie 2 Insassen aus einem Pkw versuchten, anderen Verkehrsteilnehmern Goldschmuck zu verkaufen.
Wie sich schnell herausstellte, waren die beiden Personen alte Bekannte. Es handelte sich um eine 32-jährige und einen 36-jährigen Rumänen, die in der Vergangenheit schon mehrfach versuchten, wertlosen Modeschmuck als teures Gold zu verkaufen. D
ie Masche ist immer dieselbe: An Autobahnabfahrten wird eine Notlage, meist Spritmangel oder ein technischer Defekt vorgetäuscht. Den ahnungslosen Helfern wird dann wertloser Modeschmuck angeboten und häufig als wertvoller Familienschmuck für viel Geld verkauft.
In diesem Fall konnte der Betrug jedoch gerade noch verhindert werden. Gegen die beiden Rumänen wurde ein Strafverfahren eingeleitet, eine Sicherheitsleistung erhoben und die Ringe sichergestellt.
Die Polizei warnt vor solchen Betrügerbanden. „Prüfen sie bei Hilfeleistungen genau, ob ihr gegenüber wirklich Hilfe benötigt, oder nur seinen wertlosen Goldschmuck loswerden will. Auch wenn die Ringe 585er Prägungen haben, handelt es sich in allen Fällen nicht um Gold, sondern um Messing. Die Betrüger gehen schauspielerisch sehr professionell vor und erzeugen Mitleid“, teilt die Polizei in einer Pressemitteilung mit.