Thedinghausen. Bei Dränagearbeiten im Beppener Bruch haben Bauarbeiter am Donnerstagmorgen aus Versehen eine Abwasserleitung angefräst und dadurch ein übelriechendes Problem mit noch nicht absehbaren Umweltschäden heraufbeschworen. Hunderte Kubikmeter Abwässer ergossen sich über mehrere Stunden in die Landwehr, die in die Eyter mündet.
Die Pumpe des Klärwerkes in Bruchhausen Vilsen konnte nicht abgeschaltet werden, weil sonst die Gullideckel und Toiletten in 17.000 Haushalten zwischen Bruchhausen Vilsen und Beppen übergelaufen wären. Die Aufnahmekapazitäten reichen nur für eine Stunde, in der das leckgeschlagene Rohr schließlich ausgetauscht werden musste.
Angehörige verschiedener Behörden waren vor Ort, um einen größeren Umweltschaden zu verhindern. Aufgrund der mangelnden Fließgeschwindigkeit der Landwehr kann bis auf weiteres ausgeschlossen werden, dass die Fäkalien bis zur Eyter vordringen. Allerdings sind die Umweltschäden für die Landwehr noch nicht absehbar. Sie ist auf einer Fläche von 300 Meter verschmutzt.
Die Achimer Polizei hat Ermittlungen wegen des Verdachts der Gewässerverunreinigung eingeleitet.